Lernmethoden

Lernmethoden

Es gibt mehrere Methoden, um erfolgreich zu lernen. Ihre Effizienz ist jedoch bei jedem Menschen unterschiedlich.  So ist es auch bei den Lerntypen. Wir haben hier die bekanntesten Lernmethoden gesammelt und sie nach Lerntypen geordnet. Wenn dir die Methoden deines Lerntypen nicht so gut gefallen oder nicht funktionieren, versuch es doch einmal mit den Methoden anderer Typen. Vielleicht findest du ja eine, die dir gut gefällt oder lässt dich zu deiner eigenen Methode inspirieren.

Auditiv:

Lernkassette:

Kauf dir eine oder mach dir ganz einfach eine eigene Audiokassette. Du kannst den Stoff auch auf deinem Handy aufnehmen, unterwegs abspielen und auf diese Weise lernen. Diese Methode ist vor allem für das Lernen von Vokabeln geeignet, da du dir gleichzeitig auch die richtige Aussprache einprägst.

Abfragen lassen:

Es nicht immer wichtig, wer euch abfragt, aber ihr solltet darauf achten, dass z.B. bei Fremdsprachen der „Ausfrager“ mit der Sprache bekannt ist. Eine falsche Aussprache seitens dieser Person kann nämlich zur Folge haben, dass auch ihr es euch falsch einprägt. Lasst euch daher lieber von Mitschülern ausfragen. Sie kennen sich mit dem Stoff und dem Thema aus und können zudem auf bestimmte Sachen auch genauer eingehen, da sie wissen, was wirklich relevant ist.

 

Visuell:

Karteikarten:

Besonders gut für Vokabeln. Man schreibt sich eine Vokabel oder eine Frage (abhängig vom Fach) auf die Karteikarte und die jeweilige Übersetzung/ Lösung auf die Rückseite. Die Karteikarten kann man überall hin mitnehmen und so auch überall lernen.

Aufklebe-Methode:

Ihr beschriftet Karteikarten nach dem vorigen Prinzip. Allerdings hängt ihr euch die Karten im ganzen Haus auf (am besten natürlich an Orten, an denen ihr ständig vorbeigeht: Zum Beispiel am Spiegel im Bad, am Kühlschrank…) Wenn ihr dann an einer Karteikarte vorbeigeht, schaut sie euch an, denn so merkt ihr euch den Stoff in alltäglichen Situationen.

Verbindungs-Methode:

Schreibt auf einen Zettel zu einem bestimmten Thema alle wichtigen Wörter, die euch einfallen. Nehmt euch ein anderes Blatt und versucht nun, die Wörter zu verbinden und einen Zusammenhang zwischen ihnen herzustellen. Am Ende habt ihr eine Art mind-map, die vielleicht etwas unsortiert aussieht. Diese Methode ist jedoch gut, da auch unser Gehirn genau in diesem Stil arbeitet, und zwar, indem es Wörter miteinander verknüpft und Verbindungen herstellt.

Lernposter:

Erstelle dir übersichtliche Lernposter zu deinem Stoff. Benutze dabei vor allem Farben, Zeichen und vielleicht sogar Bilder. Achte aber darauf, dass dein Poster nicht zu bunt und dadurch unübersichtlich wird. Hänge es in deinem Zimmer auf und schau es dir mehrmals am Tag an, damit dir der Stoff besser im Kopf bleibt.

 

Text markieren:

Lies dir den Text ein zweites Mal durch und markiere diesmal die wichtigen Passagen. Verwende dabei Farben oder unterstreiche die entsprechenden Stellen. Am Ende kannst du dir die wichtigsten Punkte auch noch einmal auf ein Extrablatt schreiben.

Zusammenfassung:

Wie der Name schon sagt, fasst ihr den ganzen Stoff, den ihr für die Prüfung braucht, zusammen. Benutzt vor allem Farben um wichtige Sachen hervorzuheben, damit sie euch besser ins Auge fallen. Wenn möglich, malt euch kleine Skizzen hin um sie euch besser zu merken. Aber: schreibt nicht einfach alles ab, sondern wiederholt es mit euren eigenen Worten. Wenn ihr wollt, erstellt euch einen eigenen neuen Hefteintrag dazu.

 

Kommunikativ:

Erzähl-Methode:

Diese Methode eignet sich besonders für Referate. Erklärt jemandem euren Stoff. Dadurch merkt ihr, an welchen Stellen es noch hackt. Es ist egal, wem ihr es erzählt; euren Mitschülern, Geschwistern, Eltern, Haustieren… Es ist auch nicht unbedingt notwendig, dass sie den Stoff verstehen, sondern vielmehr, dass ihr merkt, dass ihr ihn verstanden habt. Wenn gerade keiner Zuhause ist, redet auch mit eurem Spiegelbild oder mit euch selbst. Jeder wie er´s mag 😉

 

Motorisch:

Eselsbrücken:

Es gibt nicht wirklich Tipps, um sich selbst Eselsbrücken zu bauen, doch meist sind es einfach Sprüche, die vielleicht etwas blöd klingen. Dafür kann man sich Dinge auf diese Weise oftmals leichter merken, gerade weil sie vielleicht etwas blöd klingen. Wenn du dir selbst keine Eselsbrücken machen kannst, frag doch mal deine Mitschüler, ob sie vielleicht welche haben.

Rollenspiele:

Diese Methode ist besonders für mündliche Prüfungen zu empfehlen. Triff dich mit Freunden. Teilt euch passend zum Thema verschiedene Rollen zu. So könnt ihr eine Diskussionsrunde beginnen (wie auch in der Prüfung) und das Thema zusammen besprechen. Hier lernst du, schnell passende Argumente zu finden und, mit anderen darüber zu diskutieren.

Modell:

Ein Modell hilft vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern. Z.B. kannst du dir in Chemie selbst ein Atom basteln oder in Mathe ein kartesisches Koordinatensystem als Modell zum Anfassen erstellen, falls du es dir räumlich nicht so gut vorstellen kannst. Du musst keine Kunstwerke basteln, sondern einfach ein Modell, dass dir beim Lernen und Verstehen helfen soll.

 

 Allgemein:

Test:

Schreibe selbst welche, lass dir welche von Mitschülern schreiben oder frage deine Lehrer nach alten Tests. So kannst du dich auf die spätere Situation in der Prüfung vorbereiten. Lege vor allem eine bestimmte Zeit fest um zu sehen, bei welchen Aufgabentypen du am längsten brauchst und um zu lernen, wie du dir deine Zeit in der Prüfung am besten einteilen kannst. Lass am Ende deine Tests von anderen Personen korrigieren, weil man seine eigenen Fehler oftmals nicht finden kann.

 

Autorin: Barbara Mazuran

Quelle (3): https://www.philognosie.net/denken-lernen/vier-lerntypen-und-wie-sie-am-effektivsten-lernen

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